Kulturelle Aktionen im
und rund um das höchste Haus
der Bundesstadt



P.T.T. liess seit Mitte der 1950er Jahre durch Architekt Brechbühler ein Hochhaus als Zentrum für Forschung und Entwicklung auf dem Areal an der Stadtgrenze von Bern planen. 1974 ging es, ausgeführt durch die Architekten Egger + Frey, in seiner heutigen Gestalt in Betrieb und wurde bis 2014 durch Swisscom genutzt. Das Gebäude wurde auf Grundlage besonderer architektonischer und städtebaulicher Elemente in das Inventar des Kantons Bern als schützenswert aufgenommen (2017).

Nachdem das Hochhaus zwei Jahre leer stand, belebt seit Ende 2017 das Projekt HOCHHAUS.be temporär das Gebäude und dessen Areal. Ziel ist es die Fläche für künstlerische und kulturelle Aktionen zur Verfügung zu stellen und einer weiteren Öffentlichkeit teilweise bis zur geplanten Folgenutzung zugänglich zu machen. Nebst selbstinitierten Projekten strebt HOCHHAUS.be auch Kollaborationen mit lokalen Kunst- und Kulturinstitutionen an um das einstige Wahrzeichen für besondere Projekte, kreative Interventionen und spezielle Events zur Verfügung zu stellen.
Dieses einmalige Projekt wird durch die generöse Unterstützung der Eigentümer, eine Firma der Gruppe REInvest Capital, in Genf, ermöglicht. Für das Projektmanagement/als Kuratorin wurde Frau Georgina Casparis – die früher u.a. das kuratorische Team der Manifesta 11, die Europäische Biennale für Zeitgenössische Kunst, führte – berufen.

Des Weiteren gibt es in dieser Zwischennutzungsphase auf verschiedenen Etagen interims-Büro- und Ateliernutzungen, eine Kollaboration mit Projekt Interim.